Das Büro des Dechaten und der Dekanatssekretärin befindet sich bis zur Umstellung auf die Pfarre NEU in der Pfarre Linz-Hl. Familie
Montag bis Freitag: 09:00-12:00
In ihren Ausführungen riefen sie uns Lektorinnen und Lektoren ins Bewusstsein, dass wir „Dienst am Wort Gottes“ tun.
Gottes Wort aufmerksam hören und zuversichtlich weitersagen, dazu sind wir Christinnen und Christen berufen. Im Zentrum des Alten Testaments steht die Zusage Gottes: „Ich bin da,“ oder die neuen Einheitsübersetzung zitierend: „Ich bin der ich bin.“ Die frohe, mutmachende Botschaft lautet: „Gott ist gut!“ Sie manifestiert sich in Glaube, Liebe, Hoffnung. Das Neue Testament rückt Jesus ins Zentrum und ihm wird unter anderem der Name „Immanuel, Retter und Heiland“ gegeben.
Beim Gespräch in Kleingruppen bekamen wir einen anderen, neuen Blick auf vertraute Evangelientexte. Beim Zusammentragen der Worte, die uns besonders berühren, entstand eine sehr meditative Stimmung.
Es macht einen Unterschied, wie Lektorinnen und Lektoren ihren Dienst tun. Vorbereitet, im Herzen berührt und mit einem Lächeln auf den Lippen, sodass alle gerne zuhören und mitdenken, oder unvorbereitet und in Eile. Besprochen wurde auch, dass manche Lesungen von Gewalt erzählen und es schwierig ist, diese Texte vorzutragen.
Von den Impulsen angeregt und durch die Gemeinschaft gestärkt gingen wir nach dem gemütlichen Ausklang bei Würstl und Getränken nach Hause, in dem Wissen, auch junge Menschen sind bereit für den Dienst als Lektorinnen und Lektoren und das stimmt zuversichtlich.
In jener Zeit
21 trat Petrus zu Jesus und fragte: Herr, wie oft muss ich meinem Bruder vergeben, wenn er gegen mich sündigt? Bis zu siebenmal?
22 Jesus sagte zu ihm: Ich sage dir nicht: Bis zu siebenmal, sondern bis zu siebzigmal siebenmal.
23 Mit dem Himmelreich ist es deshalb wie mit einem König, der beschloss, von seinen Knechten Rechenschaft zu verlangen.
24 Als er nun mit der Abrechnung begann, brachte man einen zu ihm, der ihm zehntausend Talente schuldig war.
25 Weil er aber das Geld nicht zurückzahlen konnte, befahl der Herr, ihn mit Frau und Kindern und allem, was er besaß, zu verkaufen und so die Schuld zu begleichen.
26 Da fiel der Knecht vor ihm auf die Knie und bat: Hab Geduld mit mir! Ich werde dir alles zurückzahlen.
27 Der Herr des Knechtes hatte Mitleid, ließ ihn gehen und schenkte ihm die Schuld.
28 Als nun der Knecht hinausging, traf er einen Mitknecht, der ihm hundert Denáre schuldig war. Er packte ihn, würgte ihn und sagte: Bezahl, was du schuldig bist!
29 Da fiel der Mitknecht vor ihm nieder und flehte: Hab Geduld mit mir! Ich werde es dir zurückzahlen.
30 Er aber wollte nicht, sondern ging weg und ließ ihn ins Gefängnis werfen, bis er die Schuld bezahlt habe.
31 Als die Mitknechte das sahen, waren sie sehr betrübt; sie gingen zu ihrem Herrn und berichteten ihm alles, was geschehen war.
32 Da ließ ihn sein Herr rufen und sagte zu ihm: Du elender Knecht! Deine ganze Schuld habe ich dir erlassen, weil du mich angefleht hast.
33 Hättest nicht auch du mit deinem Mitknecht Erbarmen haben müssen, so wie ich mit dir Erbarmen hatte?
34 Und in seinem Zorn übergab ihn der Herr den Peinigern, bis er die ganze Schuld bezahlt habe.
35 Ebenso wird mein himmlischer Vater euch behandeln, wenn nicht jeder seinem Bruder von Herzen vergibt.